News 19. September 2026 11 Min. Lesezeit 24 Aufrufe

E-Auto an der Tankstelle laden: Preise, Bezahlen und Praxis

E-Auto lädt an einem Schnelllader auf einem Tankstellengelände, Zapfsäulen im Hintergrund

An der Tankstelle zu laden ist der teuerste Weg, in Deutschland Strom ins Auto zu bekommen. Und trotzdem manchmal der richtige.

Unsere Datenbank listet heute 36.630 Ad-hoc-Ladestationen von 1.083 Betreibern. Im Schnitt kostet die Kilowattstunde dort 0,47 Euro. Bei Aral Pulse sind es 0,80 Euro, bei Shell Recharge 0,79 Euro. Das ist kein Ausreißer einzelner Standorte, sondern Struktur – und sie hat Gründe, die nicht alle mit Abzocke zu tun haben. Was ein Ladestopp an der Tankstelle wirklich kostet, wie du dort ohne Vertrag bezahlst und wann der Aufpreis sinnvoll ist: darum geht es hier. Die Preise stammen aus unserer eigenen Auswertung, Stand 19. September 2026.

Kann man an jeder Tankstelle laden? Nein – nicht annähernd

Der Bundesverband freier und unabhängiger Tankstellen zählte Anfang 2025 rund 14.376 Tankstellen in Deutschland. Zum Vergleich: 1970 waren es 46.091. Der jahrzehntelange Rückgang ist inzwischen fast zum Stillstand gekommen, zwischen 2014 und 2025 veränderte sich der Bestand im Schnitt nur noch um 0,34 Prozent pro Jahr.

Von diesen gut 14.000 Stationen führt unsere Ad-hoc-Datenbank knapp 1.330 Standorte der großen Kraftstoffmarken mit Ladepunkt – Aral Pulse, TotalEnergies, Shell Recharge, Q1, Orlen, JET, Westfalen und AVIA VOLT zusammengenommen. Das ist rund jede zehnte Tankstelle. Wer auf gut Glück an die nächstbeste Zapfsäule fährt, steht also mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einem Hof ohne Stecker.

Die Verteilung ist dazu sehr ungleich. Aral Pulse hat mit 592 Standorten und 4.010 Ladepunkten das mit Abstand dichteste Netz unter den Tankstellenmarken, TotalEnergies folgt mit 463 Standorten. Shell Recharge kommt in unserer Auswertung auf 76, JET auf 42, Westfalen auf 11 und AVIA VOLT auf sechs. Anders gesagt: Zwei Marken stellen den Löwenanteil, der Rest ist Streuung.

Kleine Tankstelle an einer Landstraße ohne Ladesäule

Neun von zehn Tankstellen haben bis heute keinen Ladepunkt – vor allem die kleinen an Landstraßen.

Was eine Kilowattstunde an der Tankstelle kostet

Wir werten die Ad-hoc-Preise der gelisteten Betreiber täglich aus. Das ist der Preis, den du ohne Vertrag, ohne Abo und ohne Ladekarte direkt an der Säule zahlst. Stand 19. September 2026 sieht das für die Tankstellenmarken so aus:

Marke Standorte Ø Ad-hoc-Preis Spanne
AVIA VOLT 6 0,81 €/kWh 0,65–0,94 €
Aral Pulse 592 0,80 €/kWh 0,59–0,96 €
Shell Recharge 76 0,79 €/kWh 0,74–0,93 €
TotalEnergies 463 0,71 €/kWh 0,48–1,20 €
Orlen 64 0,67 €/kWh 0,49–0,69 €
Westfalen 11 0,66 €/kWh 0,49–0,89 €
Q1 Autostrom 70 0,59 €/kWh einheitlich
JET Strom 42 0,49 €/kWh 0,47–0,70 €
Alle Betreiber im Schnitt 36.630 Stationen 0,47 €/kWh 0,32–0,79 € (30 Tage)

Sechs der acht Marken liegen über dem Gesamtschnitt, fünf davon deutlich. Zum Einordnen: EnBW kommt über 2.614 Standorte auf 0,65 Euro, IONITY über 229 Standorte auf 0,72 Euro, Aldi Süd auf 0,39 Euro. Die Tankstellen sortieren sich also am oberen Ende ein – mit JET als bemerkenswerter Ausnahme, die mit einem einheitlichen Preis knapp unter dem Marktschnitt bleibt.

Bemerkenswert ist auch die Spanne innerhalb einer einzigen Marke. Bei Aral Pulse liegen die von uns erfassten Startpreise zwischen 0,59 und 0,96 Euro, bei TotalEnergies zwischen 0,48 und 1,20 Euro. Derselbe Anbieter, derselbe Aufkleber an der Säule, 72 Cent Unterschied pro Kilowattstunde. Wer beim Logo aufhört zu vergleichen, vergleicht zu früh. Mehr zum allgemeinen Preisniveau steht in unserer Übersicht zu den Kosten beim Ad-hoc-Laden.

Woher diese Streuung kommt, lässt sich an den Standorten ablesen. Erstens die Ladeleistung: Viele Marken staffeln den Preis, ein 50-kW-Ladepunkt kostet weniger als der 300-kW-Punkt daneben. Zweitens die Lage – Autobahnanschluss und Rastanlage liegen bei denselben Marken regelmäßig 15 bis 25 Cent über dem Standort am Ortsrand. Drittens die Herkunft der Säule: Manche Tankstellenpächter haben eigene Ladepunkte errichtet, die nicht im Preisschema der Konzernmarke laufen. Der Aufkleber auf der Säule sagt also wenig darüber, was am Ende auf der Abrechnung steht.

50 Kilowattstunden, acht Preise

Abstrakte Cent-Angaben sagen wenig. Rechnen wir eine typische Ladung durch: 50 Kilowattstunden, also bei einem Verbrauch von 18 kWh pro 100 Kilometer knapp 280 Kilometer Reichweite.

Wo du lädst 50 kWh kosten je 100 km
Aral Pulse (Ø 0,80 €) 40,00 € 14,40 €
Shell Recharge (Ø 0,79 €) 39,50 € 14,22 €
TotalEnergies (Ø 0,71 €) 35,50 € 12,78 €
Q1 Autostrom (0,59 €) 29,50 € 10,62 €
JET Strom (Ø 0,49 €) 24,50 € 8,82 €
Datenbank-Schnitt (0,47 €) 23,50 € 8,46 €
Aldi Süd (Ø 0,39 €) 19,50 € 7,02 €

Zwischen der teuersten und der günstigsten Zeile dieser Tabelle liegen 20,50 Euro für dieselbe Strommenge. Bei zwei Ladungen pro Woche sind das gut 2.100 Euro im Jahr. Das ist der eigentliche Grund, warum sich der Blick auf den Preis lohnt – nicht ein paar Cent Tarifunterschied.

Elektroauto lädt an einem Hochleistungslader auf einem Tankstellenhof

Eine Ladung von 50 Kilowattstunden kostet je nach Marke zwischen 19,50 und 40 Euro. 

Warum Tankstellenstrom teurer ist

Drei Dinge kommen zusammen. Erstens die Lage: Ein Hof an der Ausfallstraße oder an der Autobahnanschlussstelle ist teuer, und diese Miete steckt am Ende in jeder Kilowattstunde. Zweitens die Technik – an Tankstellen stehen überwiegend Schnelllader mit 150 bis 400 kW, dazu gehören ein dicker Netzanschluss und oft ein eigener Trafo. Drittens die Auslastung: Viele dieser Ladepunkte stehen den größten Teil des Tages leer.

Der dritte Punkt wird gern übersehen, ist aber der ehrlichste. Das Bundeskartellamt hat in seinem Abschlussbericht zur Sektoruntersuchung E-Ladeinfrastruktur vom 1. Oktober 2024 ausdrücklich festgehalten: Einzelne hohe Preise lassen noch nicht den Schluss zu, dass Ladestrom in Deutschland systematisch überhöht sei. Betreiber müssen ihre Investitionen decken, und bei stellenweise sehr geringer Auslastung kann ein hoher Preis vereinzelt gerechtfertigt sein.

Das Kartellamt benennt aber auch ein strukturelles Problem, das Tankstellen unmittelbar betrifft. An einfachen Autobahnrastplätzen hat der Bund die Flächen über das Deutschlandnetz ausgeschrieben und damit den Marktzugang geöffnet. An den bewirtschafteten Rastanlagen – also genau denen mit Tankstelle und Restaurant – bleiben die Parkflächen dagegen über langfristige Konzessionen weitgehend bei der Tank-&-Rast-Gruppe. Wo ein Betreiber lokal die einzige Option ist, fehlt der Druck, der Preise senkt.

Unsere Zahlen passen zu dieser Diagnose: Der Preisunterschied zwischen Autobahn und Ortsrand ist bei denselben Marken regelmäßig größer als der Unterschied zwischen den Marken.

Ladepark mit mehreren Schnellladesäulen an einer bewirtschafteten Autobahnrastanlage

An bewirtschafteten Rastanlagen liegen die Flächen meist in einer Hand – das schlägt sich im Preis nieder. Bezahlen an der Tankstellensäule: Karte dran, fertig

Hier ist die gute Nachricht, und sie ist der Grund, warum wir Tankstellen trotz der Preise nicht abschreiben: Fast überall hängt ein Kartenterminal an der Säule. Du wählst den Ladepunkt am Display, hältst Giro- oder Kreditkarte kontaktlos dran, steckst ein, lädst. Kein Konto, keine App, keine Registrierung, kein Lastschriftmandat. Genau so, wie Tanken seit Jahrzehnten funktioniert.

Das ist unsere klare Empfehlung für den Normalfall: ad hoc mit der Karte laden. Ladeverträge und anbietereigene Apps drücken zwar bei einzelnen Betreibern den Preis, kosten dich aber Grundgebühr, Bindung und Übersicht – und im Ausland brauchst du dann die nächste App. Wer viel bei einer einzigen Marke lädt, kann mit einem Tarif rechnerisch günstiger fahren; das sagen wir offen, weil es stimmt. Nur ist der Preisvorteil in der Regel kleiner als der Unterschied zwischen zwei Säulen im selben Ort.

Warum das Terminal kein Entgegenkommen ist

Dass an Tankstellensäulen so zuverlässig ein Kartenleser hängt, ist kein Zufall und auch keine Freundlichkeit. Die EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe schreibt für neu errichtete öffentliche Ladepunkte ab 50 kW seit dem 13. April 2024 eine Ad-hoc-Zahlung per Karte vor. Für den Bestand ab 50 kW gilt eine Nachrüstfrist bis zum 1. Januar 2027. Weil Tankstellen fast ausschließlich in diesem Leistungsbereich bauen, betrifft sie die Pflicht praktisch vollständig – und bis Anfang 2027 wird sich das Bild an älteren Säulen noch einmal spürbar ändern.

Drei Dinge, die an Tankstellensäulen regelmäßig für Ärger sorgen:

  • Die Vorautorisierung. Das Terminal sperrt beim Start einen Betrag, oft zwischen 30 und 100 Euro. Abgebucht wird später der echte Verbrauch, die Differenz wird freigegeben – bei Debitkarten dauert das gelegentlich mehrere Werktage.
  • Beenden mit derselben Karte. Wer mit der Kreditkarte startet und später mit dem Handy stoppen will, steht an.
  • Der Kassenweg. An älteren Anlagen läuft die Freigabe über die Shopkasse. Das funktioniert – aber nur zu den Öffnungszeiten des Shops.

Hand hält eine Bankkarte an das Kartenterminal einer Ladesäule

Kontaktlos zahlen an der Säule: An Tankstellen ist das inzwischen der Normalfall.

Der Preis, den du vorher nicht siehst

Ad-hoc-Laden hat genau einen echten Nachteil: Du siehst den Preis erst, wenn du davorstehst. Das ist der Hebel, an dem Tarifanbieter ansetzen – und es ist das Problem, das wir gebaut haben zu lösen.

Auf unserer Karte steht der Ad-hoc-Preis vor der Abfahrt. 36.630 Stationen, 1.083 Betreiber, davon 718 in Deutschland, täglich aktualisiert. Über die letzten 30 Tage reicht die Spanne der Länderdurchschnitte von 0,32 bis 0,79 Euro pro Kilowattstunde. Für deine Route kannst du die Stopps im Routenplaner vorher setzen, statt dich unterwegs zwischen zwei Ausfahrten zu entscheiden. Und wer wissen will, wie es vor Ort aussieht, sieht die Lage konkret – etwa für Ladestationen in Hannover, wo Tankstellenlader, Stadtwerke-Säulen und Handelsstandorte dicht nebeneinander liegen und sich im Preis um mehr als 30 Cent unterscheiden.

Kein Vertrag, keine Anmeldung, keine Partnerschaft mit einem Betreiber. Wir verdienen nichts daran, welche Säule du ansteuerst – das ist der Grund, warum die Preise auf der Karte so dastehen, wie sie sind.

 Person prüft auf dem Smartphone die Ladepreise in der Umgebung, im Hintergrund ein Ladepunkt

Preis vorher prüfen statt hinterher staunen – das ist der einzige Nachteil des Ad-hoc-Ladens, der sich lösen lässt.

Wann die Tankstelle trotzdem die richtige Wahl ist

Teuer heißt nicht falsch. Es gibt Situationen, in denen wir selbst an die Tankstelle fahren würden:

  • Auf der Langstrecke. 300 kW in 20 Minuten sind mehr wert als zehn Cent Ersparnis an einer 22-kW-Säule, an der du eine Stunde stehst.
  • Nachts und am Sonntag. Tankstellenhöfe sind beleuchtet, videoüberwacht, oft rund um die Uhr offen. Der Supermarktparkplatz ist es nicht.
  • Bei Regen. Viele Ladepunkte an Tankstellen stehen unter einem Dach. Wer schon einmal im Dauerregen ein DC-Kabel gestöpselt hat, weiß, was das wert ist.
  • Wenn es verlässlich sein muss. Große Standorte haben mehrere Ladepunkte. Fällt einer aus, ist der nächste zwei Meter weiter – statt zwölf Kilometer.
  • Mit Anhänger. Durchfahrtsbuchten gibt es fast nur dort.

Die Faustregel, die sich aus unseren Daten ergibt: Für die letzten 20 Prozent vor dem Ziel lohnt der Umweg zur günstigen Säule selten. Für die 50 Kilowattstunden mitten auf der Fahrt lohnt er fast immer – wenn du vorher weißt, wo sie steht.

Beleuchtete, überdachte Ladepunkte auf einem Tankstellengelände bei Nacht

Licht, Dach und Öffnungszeiten rund um die Uhr: Argumente, die nicht auf dem Preisschild stehen.

Wie lange darfst du stehen bleiben?

Kurz: nur so lange, wie du lädst. Auf einem Tankstellenhof gilt Hausrecht, die Ladebucht ist keine Parkfläche. Fast alle Schnellladebetreiber berechnen zusätzlich eine Blockiergebühr, meist ab einer Standzeit von 45 oder 60 Minuten und häufig gedeckelt bei rund zwölf Euro pro Vorgang. Nachts ist die Regel an vielen Standorten ausgesetzt.

Praktisch heißt das: Bei 10 bis 80 Prozent bist du an einem 300-kW-Lader in rund 20 Minuten durch. Wer danach noch einen Kaffee im Shop trinken will, steckt vorher ab. Und wer die Säule bis 100 Prozent besetzt, zahlt für die letzten 20 Prozent nicht nur die längste Zeit, sondern oft auch noch die Gebühr obendrauf.

Markierte Ladebucht mit Bodenmarkierung auf einem Tankstellenhof, ein Ladepunkt frei

Die Ladebucht ist kein Parkplatz – nach dem Ladevorgang wird sie frei gemacht. 

Fazit: teuer, aber ehrlich bezahlbar

Tankstellen sind der teuerste Ort zum Laden und gleichzeitig der einfachste. Sechs der acht großen Kraftstoffmarken liegen über dem Marktschnitt von 0,47 Euro, Aral Pulse und Shell Recharge sogar rund 70 Prozent darüber. Dafür bekommst du dort, was an vielen anderen Säulen bis heute fehlt: ein Kartenterminal, Licht, ein Dach und mehrere Ladepunkte nebeneinander.

Unsere Haltung dazu ist unverändert. Zahl mit der Karte, nicht mit einem Abo. Und schau vorher auf den Preis – nicht, weil zehn Cent die Welt sind, sondern weil die Spanne bei derselben Marke am selben Tag bis zu 72 Cent beträgt. Das ist kein Tarifthema. Das ist eine Frage der Ausfahrt.

E-Auto verlässt nach dem Laden den Tankstellenhof, Ladekabel hängt wieder am Ladepunkt

Zwanzig Minuten, mit Karte bezahlt, weiter: So soll öffentliches Laden aussehen. 

Häufige Fragen

Was kostet eine Ladung E-Auto an der Tankstelle?

Rechne mit 25 bis 40 Euro für 50 Kilowattstunden, also rund 280 Kilometer Reichweite. Bei Aral Pulse liegt der Ad-hoc-Schnitt unserer Auswertung vom 19.09.2026 bei 0,80 €/kWh (40,00 €), bei Shell Recharge bei 0,79 € (39,50 €), bei TotalEnergies bei 0,71 € (35,50 €) und bei JET bei 0,49 € (24,50 €). Der Schnitt über alle 1.083 gelisteten Betreiber beträgt 0,47 €/kWh.

Kann man an Tankstellen E-Autos laden?

Ja, an einem wachsenden Teil davon. Aral Pulse betreibt an 592 Standorten 4.010 Ladepunkte, TotalEnergies kommt auf 463 Standorte, dazu kommen Shell Recharge, Q1, Orlen, JET, Westfalen und AVIA VOLT. Es sind fast immer Schnelllader mit 150 kW und mehr, und fast alle lassen sich ohne Vertrag mit Giro- oder Kreditkarte direkt an der Säule bezahlen.

Kann ich mein E-Auto an jeder Tankstelle laden?

Nein. In Deutschland gibt es rund 14.300 Tankstellen, aber nur etwa jede zehnte taucht in unserer Ad-hoc-Datenbank mit Ladepunkt auf. Besonders kleine Stationen an Landstraßen haben bis heute keinen Stecker. Prüfe den Standort deshalb vorher auf der Karte, statt dich auf das Tankstellenschild zu verlassen.

Kann ich an der Tankstelle mit EC- oder Kreditkarte laden?

In der Regel ja. An den Schnellladesäulen der Kraftstoffmarken hängt fast immer ein Kartenterminal: Ladepunkt am Display wählen, Karte kontaktlos dranhalten, einstecken. Das Terminal sperrt dabei vorab einen Betrag von meist 30 bis 100 Euro, abgebucht wird später der echte Verbrauch. Beenden musst du mit derselben Karte, mit der du gestartet hast.

Sind Ladesäulen an Tankstellen kostenlos?

Nein, und das war auch nie so. Gratisladen gab es zeitweise im Handel und bei einzelnen Autohäusern, nie an den Tankstellenketten. Die Ladepunkte dort gehören zum Kerngeschäft der Betreiber und liegen preislich eher am oberen Ende des Marktes.

Wie lange darf ich an einer Ladesäule an der Tankstelle stehen?

Nur für die Dauer des Ladevorgangs. Auf dem Tankstellenhof gilt Hausrecht, und die meisten Schnellladebetreiber berechnen ab 45 bis 60 Minuten Standzeit eine Blockiergebühr, häufig gedeckelt bei etwa zwölf Euro. An einem 300-kW-Lader bist du von 10 auf 80 Prozent ohnehin in rund 20 Minuten durch.

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